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| | von - bis: | 12. bis 28. März |
| | Leiter: | Hr. Bleich/Hr. Rochhausen |
| | Teilnehmer: | 13 Schüler/innen der Klassenstufen 9 bis 13 und zwei Betreuer |
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Ziel:
Hilfe zur Selbsthilfe leisten, sich engagieren und Banden zu Menschen in anderen Kultur- und Lebenssituationen knüpfen.
Projektort:
ESPAVECITO in der Provinz VERAGUAS (nächste größere Stadt: Santiago de Veraguas) - ca. 8h mit dem Bus von Panama-Stadt in Richtung Costa Rica; lange Trockenphase (mindestens 8 Monate)- ca. 400 - 600m hoch gelegen
Bewohner:
Ca. 100 Einwohner indigener Herkunft, großer Zusammenhalt innerhalb der Dorfgemeinschaft und funktionierende dörfliche Infrastruktur in einfacher Form; beeindruckendes Engagement der katholischen Kirche zur Förderung des Zusammenhalts und Stärkung der Gemeinschaft. Dadurch ist ein nachhaltiges Wirken und nachhaltiger Nutzen unseres Projektes gewährleistet. Die Mittagsversorgung unserer Gruppe wurde in Gemeinschaftsarbeit durch die Frauen des Ortes übernommen - einfaches Holzfeuer, viel Rauch unter dem Blechdach und neue Erfahrungen unserer Schüler mit der dortigen Küche (Salat, viel Reis und Hühnchen). Durch das Zusammenarbeiten wurde ein sehr enger Kontakt zwischen uns und den Dorfbewohnern hergestellt.
Probleme in der Region:
Kaum Arbeit und damit kaum Verdienstmöglichkeiten und regelmäßige Einkommen für die Dorfbevölkerung und somit große Armut; falls elektrische Energie vorhanden, diese nicht zu bezahlen.
Unterbringung:
In einer kirchlich geführten Jugendeinrichtung (Fundacion Hermana Daniela Lusk/Lola - ca. 1h Busfahrt von Espavecito entfernt);
Unsere Schüler haben abwechselnd auch am regelmäßigem Tagesablauf (mit Schulbesuch, Haus- und Küchenarbeiten und Arbeiten auf den Feldern zur Eigenversorgung etc. teilnehmen müssen. Übrigens ist die Anlage in der Fundacion zur Feldbewässerung vor 2 Jahren erfolgreich von einer SChülergruppe des GIF installiert worden. Heranführung der Jugendlichen auch an den Anbau von Gemüse und Früchten.
Projektdurchführung:
Nachdem, wie in Latein-Amerika häufig leider üblich, Zollformalitäten zur Freigabe der Bewässerungsanlage sich zuerst sehr schwierig gestalteten, dann aber mit Unterstützung vieler wichtiger Personen( bis zum Präsidenten der Republik Panama) ausgeräumt werden konnten, der Transport von Panama nach Espavecito auch mit Hilfe des Bürgermeisters realisiert wurde, konnte der Aufbau der Anlage beginnen.
Die Anlage besteht aus einer speziellen Tauchpumpe für Brunnen bis zu 80m Tiefe. Entsprechend notwendige Rohre und Schläuche der Solaranlage (Leistung ca. 500Wp), einem dort gekauften und installierten Wasserturm aus Eisengestänge mit einem Wasserhochbehälter von ca. 1100 Liter, Bewässerungsschläuchen/dünn zur Punktbewässerung. Weiterhin hatten wir
Solarpaneele mit einer Steuerungseinheit und Speicher-Akkus für die Beleuchtung von drei Klassen-räumen der dortigen Dorfschule im Transportumfang.
Mit Hilfe der Schüler, Unterstützung der männlichen Dorfbewohner und z. T. der Jugendlichen aus
der Fundacion wurde ein Gelände von ca. einem 1/2 ha Land (Gemeinschaftsland hinter dem aus drei Klassenräumen mit zusätzlichem Versorgungsraum bestehendem Schulgebäude) zum
Gemüseanbau hergerichtet und mit Bewässerungsschläuchen versehen. Als Tiefbrunnen wurde ein bereits alter und vorhandener Brunnen (ca. 20m) benutzt. Die Solaranlage für die Pumpe kann während der ein- bis zweimonatigen Regenzeit zur Stromversorgung der Schulgebäude herangezogen werden.
Alle Anlagenteile (Feldbewässerung und Beleuchtungseinrichtung) wurden fertig installiert und funktionsfähig) in einem großen feierlichen Akt in Beisein aller Bewohner, der örtlichen
Autoritäten, des Gouverneurs, des Konsuls, der Dorfgemeinschaft übergeben.
Die Kontrolle des richtigen und effektiven Einsatzes aller Anlagenteile ist u.a. durch Verpflichtung des dortigen Bürgermeisters und des zuständigen Padres (welcher aus diesem Dorf stammt) abgesichert.
Fazit:
Für uns alle war es eine sehr einschneidende und tief bewegende menschlich positive Erfahrung
mit sehr nachhaltigen Auswirkungen auch für zukünftige Einschätzungen im Umgang mit Problemen der sog. „3. Welt" und Menschen aus anderen Kulturen.
Plötzlich ist man nähergerückt, die Menschen fühlen und denken genauso wie wir auf der Insel Föhr, haben ähnliche Probleme (zwar unter anderen äußeren und wirtschaftlichen Bedingungen). Das technische Projekt der Bewässerung mit solarbetriebenen Wasserpumpen sehen wir als ein sehr notwendiges, effektives und ausbaufähiges Programm an. Es ist direkte und nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe, die vielen Menschen zugute kommt!
Ein weiterer Padre dieser Region hat sich bereits für ein zukünftiges Projekt an uns gewandt.
(Bl) |
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 | | Die Flagge Panamas an einer Hauswand. |
 | | Einfaches Leben in Hütten auf dem Land. |
 | | Metropole Panama-Stadt. |
 | | Der Panama-Kanal: Verbindung zwischen Atlantik und Pazifik. |
 | | Jugendliche in der Fundacion. |  | | Landessymbol: Der Panamabaum. |  | | Ein Teil der errichteten Anlage: Der Wasserturm. |
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