| Fach: | Französisch |
| | Klasse: | 11F |
| | von - bis: | 07.09. - 14.09. |
| | Leiter: | D. Popp |
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Austausch La Chaux-de-Fonds ? Föhr 2006/2007
Vor etwa sechs Jahren haben zwei motivierte Kollegen des Föhrer Gymnasiums und des Lycée Blaise-Cendrars in La Chaux-de-Fonds (Schweiz) die Initiative ergriffen einen je einwöchigen Schüleraustausch auf die Beine zu stellen. Seither ist es eine Tradition geblieben, dass jedes Jahr eine Gruppe von etwa zwanzig Schülern die Möglichkeit hat einerseits in die Schweizer Berge, andererseits an die nordfriesische Küste zu reisen.
Vom 6. September bis zum 14. September 2006 waren wir Schweizer mit einer Gruppe von 16 Schülern bei den Föhrern zu Gast. Den Gegenbesuch erwarten wir Ende Mai 2007.
Wie jedes Jahr hatten unsere Gastgeber sich für unseren Empfang viel Mühe gegeben und wir Schweizer bekamen von der Insel und ihrer Umgebung viel zu sehen. So wurde z.B. eine Wattwanderung nach Amrum organisiert, wo wir auch den Leuchtturm bestiegen, wir konnten eine Fahrt auf einem Fischerkutter machen, wir fuhren mit dem Fahrrad zum Maislabyrinth, am Sonntag besuchten einige Familien den Fischmarkt oder fuhren auf die Hallig Hooge.
Die Schweizer Schüler waren beeindruckt und genossen das Programm. Die Höhepunkte der Woche auf Föhr waren jedoch sicherlich die Kontakte, die sie mit ihren Gästen knüpfen konnten.
Vor einem solchen Austausch herrschen ja bekanntlich bei vielen Schülern etwas gemischte Gefühle: einerseits freuen sie sich natürlich Neues kennen zu lernen, andererseits aber fühlen sie sich auch ein bisschen ängstlich, denn manche befürchten, den Herausforderungen der fremden Sprache nicht gewachsen zu sein. Sie haben Angst davor nichts zu verstehen, Fehler zu machen und das, was sie ausdrücken möchten nicht in Worte fassen zu können.
Gerade in unserer Gruppe standen diese Hemmungen den Schülern ins Gesicht geschrieben, als wir auf der Fähre zum ersten Mal den Föhrer Hafen anliefen und sich dort auch schon die Silhouetten der deutschen Schüler und Gastfamilien abzeichneten...
Schon am nächsten Tag konnten wir Lehrer jedoch beobachten, dass unsere Schüler mit der deutschen Sprache schon viel unbekümmerter umgingen.
Dieser Fortschritt ist allem voran dem Kontakt mit den Austauschpartnern und Gastfamilien zu verdanken, die mit ihrer Freundlichkeit und Geduld unseren Schülern zu mehr sprachlichem Selbstvertrauen verhalfen. Gerade darin liegt unserer Meinung nach der Erfolg eines solchen Austauschs: trotz der kurzen Zeit, die sie auf Föhr verbringen, haben sie enorm an Motivation gewonnen und haben festgestellt, dass sie sogar mit ihren begrenzten Mitteln in der Lage sind, nicht nur zu überleben, sondern sich auch neue Horizonte zu erschliessen und nicht zuletzt eine neue Sprache und ihre Kultur lieb zu gewinnen. Mehrere Schüler haben uns schon darüber informiert, dass sie nächstens wieder kommen wollen.
Nathalie Borter |
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 | | Gruppenbild |
 | | Schweizer im Watt |
 | | Verloren im Maislabyrinth |
 | | Auf hoher See |
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